Kunstmuseum in Lodz

 

Glasröhre aus Dreiecken

Projektname Kunstmuseum in Lodz, Polen
Ort Lodz, Polen
Jahr 2011
Auftraggeber Jürgen Onderka und Partner Frankfurt
Architekten Moeller Architekten + Ingenieure, Hünefeld
Atelier 30 Architekten, Kassel
Ladleif Architekten, Frankfurt a. M.
Bauherr Stadt Lodz

Leistungen

  • Entwurf eines projektspezifisches Stahlsystem
  • Konzept für eine Taumittel-Sprühanlage
  • Bauphysikalische Optimierung der Hülle

Besonderheit

  • Optimierung dreieckiger Glasformate
  • Räumlich tolerante Knotenanbindung
  • Eisfreiheit und Wasserführung auf der Hülle

Projektbeschreibung

Tauber Engineering berät die Architekten bei der Konzeptionierung des Kunstmuseums in Lodz / Polen. Das Großziel ist die Unterstützung der Stadt Lodz bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2016.

Räumlich polygonale Stahl-Fassade - 20.000qm.
Eine 70mm breite Stahlrohr Rechteck-Bolzen-Konstruktion, welche sich netzartig über vertikale Stahlringe im Abstand von 6,40m spannt. Die Anbindung erfolgt über spezielle Knoten.

Die Konstruktion ist für die Erreichung einer schnellen Montagezeit hinsichtlich der Vorfertigung im Herstellerwerk optimiert. Die äußere Hülle des Bauwerks ist eine ca. 250m lange Röhre mit einem Durchmesser von 30,00m. Die Regel-Glas-Abmessung ist auf die Größe Basisglas (3,21x6,00m) abgestimmt. Glasaufbau VSG 12mm (aus 2x6mm Floatglas), 16mm Scheibenzwischenraum, VSG 12mm (aus 2x6mm Floatglas) U-Wert 1,1 W/m2K, g-Wert 35%. 50% der Hülle sind als VI-Paneele mit einem U-Wert von U-Wert 0,15 W/m2K und einem g-Wert von gegen 0% vorgesehen.

Eine Visualisierung des Gebäudes finden Sie unter folgendem Link:
http://www.moeller-architekten.com/de/aktuelle-projekte/museum-lodz-ab-ovo-group.html